Aufbau Haus Newsletter, Oktober 2018

Aufbau Haus im November

Neben dem Kreativgewerbe gibt es von Beginn an auch einen sozialen Fokus im Aufbau Haus. Wussten Sie, dass neben den Selbstorganisationen der Sinti und Roma auch Stiftungen hier ihren Sitz haben? Eine davon, die Stiftung Kommunikations- aufbau, präsentiert sich auf dem diesjährigen Berliner Stiftungs- tag am 16.11. im Roten Rathaus. Sie ist Hauptsponsor des jährlichen Schreibwettbewerbs Theo – Preis für Junge Literatur in Berlin und Brandenburg, fördert Theaterprojekte – zuletzt Medea Rromnja im tak Theater Aufbau Kreuzberg – und finanziert ab 2019 das neue Feuchtwanger-Stipendium in Zusammenarbeit mit dem OMI International Arts Center New York und dem Aufbau Verlag. In Zukunft wird sie vermehrt junge Künstler_innen der Sinti und Roma fördern. Auch deshalb ist die Stiftung seit diesem Jahr assoziiertes Mitglied des European Roma Institute for Arts and Culture (ERIAC).

Schon am 15.11. ist es Zeit für einen Klassiker: Der Debütantensalon im Rahmen von StadtLandBuch ist zu Gast im Theater im Aufbau Haus. Knut Elstermann stellt fünf Autor_innen und ihre Erstlingswerke im Gespräch vor – und natürlich liest jede_r Debütant_in ein oder zwei Kapitel vor. Dabei sind: Donat Blum mit Opoe, Christian Dittloff mit Das weiße Schloss, Johanna Maxl mit Unser großes Album elektrischer Tage, Nora Zapf mit rost und kaffeesatz und Homogloben – und ganz besonders freuen wir uns auf Gianna Molinari mit Hier ist noch alles möglich, das im Aufbau Verlag erschienen ist und es direkt auf die Longlist des Deutschen Buchpreises geschafft hat.

Im tak Theater Aufbau Kreuzberg steht im November Russland im Fokus – mit dem Festival Russischer Theaterfrühling vom 17. bis zum 24.11. Das Festival schafft neue kulturelle Brücken für eine moderne Welt, die zunehmend in rivalisierende Lager zerbricht. Durch die Darstellung der Theatergruppen wird deutlich, was in der russischen Gesellschaft passiert, was sie krank macht und was sie durchmacht. Die Themen der Aufführungen sind so vielfältig wie ihre ästhetische Verkörperung. Die teilnehmenden Theatergruppen gehören zu den besten und lebendigsten Kollektiven Russlands: Theater.DOC, Theater der Interaktion, Theater Praktika und Generic Space. Alle Aufführungen werden auf Russisch mit deutschen Übertiteln oder einer Simultanübersetzung gezeigt.

Und zum Monatsende präsentiert Die Andere Bibliothek in Zusammenarbeit mit der Galerie Kai Dikhas eines ihrer wunderschönen Bücher in der Ausstellung von Lita Cabellut im Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma: Die Morgendämmerung der Worte, ein „Moderner Poesie-Atlas der Roma und Sinti“. Wilfried Ihrig und Ulrich Janetzki haben über 250 Gedichte von rund 100 Autor_innen zusammengetragen, u.a. von Marianne Rosenberg, Ilija Jovanović und Charlie Chaplin. Die Gedichte erzählen Geschichten von Vertreibung, Ankommen und Melancholie, Sehnsucht und Heimweh, sie erzählen – häufig voller Komik – über die Unwegsamkeiten des Alltags, von den Labyrinthen der Bürokratie, von Ablehnung, Angst und Hass, es sind Verse über die Natur, über Pferde, Sterne und natürlich die Liebe. Am 28.11. um 20:00 Uhr liest Jovan Nikolic, zur Einstimmung empfehle ich Ihnen den Beitrag von Marcela Drumm in der ARD Mediathek.

Bewahren Sie sich die Herbstsonne auch im November,
Bianca Janssen

 

Herbstsonne in Kreuzberg © Aufbau Haus Presse

Plakat Theo 2018: Mann trägt Baum

Aufruf zum diesjährigen Theo © Schreibende Schüler e.V.

logo Stiftung Kommunikationsaufbau

Foto: Portrait

Gianna Molinari © Christoph Oeschger

Foto: Menschen auf der Bühne

Festival Russischer Theaterfrühling. Der Mann aus Podolsk © Veranstalter

Buchcover

Die Morgendämmerung der Worte © Die Andere Bibliothek

Veranstaltungen

 

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