Aufbau Haus Newsletter, November 2019

Aufbau Haus im November

Kommen Sie doch einfach rein! Draußen wird es kälter und dunkler und die Wasserbetriebe haben uns mitgeteilt, dass die Baustelle direkt vor dem Haupteingang zum Aufbau Haus noch bis zum Jahresende bestehen bleibt. Aber drinnen halten wir einige Lichtblicke für den November bereit:

Am 14.11. um 20:00 Uhr ist der Debütantensalon des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels traditionell zu Gast im tak Theater. Knut Elstermann von radio eins stellt die vier spannendsten Debüts dieses Bücherherbstes vor, die jungen Autor_innen lesen Auszüge aus ihren Werken und stehen Rede und Antwort. Lene Albrecht erzählt in Wir im Fenster über die Widrigkeiten des Erwachsenwerdens und das Zerbrechen einer scheinbar unzertrennlichen Mädchenfreundschaft, Artur Dziuk führt in Das Ting in die kühle High-Tech-Welt der Startups, Marius Hulpe unternimmt in Wilde grüne Stadt einen Brückenschlag vom revolutionären Iran ins erzreligiöse Westfalen und Saskia Warzecha zeigt in Approximanten (erscheint im Januar 2020), wie lyrische Sprache und wissenschaftliche Präzision miteinander verschmelzen.

In der Buchhandlung Moritzplatz liest Jan Plamper aus Das neue Wir – warum Migration dazugehört und setzt damit die Reihe 30 Jahre Mauerfall fort, am 16.11. um 19:00 Uhr. 1989 war ein Umbruchsjahr – auch in der deutschen Migrationsgeschichte. Der Historiker Plamper, Professor am Goldsmiths College in London, zeigt, dass Aus- und Einwanderung zur DNA unserer Republik gehören. Er stellt seine vieldiskutierte Vision vor, wie wir Deutschland neu denken und zu einem neuen Wir-Gefühl kommen können. Wider die Aufgeregtheit macht die historische Perspektive Mut – für die Gegenwart und für die Zukunft.

Der scheinbare Zungenbrecher im Titel der Tanzperformance, die das tak Theater Aufbau Kreuzberg am 29. und 30.11. um 20:00 Uhr zeigt, entpuppt sich als ein Code: WAK.NTR Rehab von und mit Pascal Merighi repräsentiert die Anfangsbuchstaben der sechs Stücke von Pina Bausch, an denen er als Tänzer beteiligt war. Merighi reorganisiert seine Soli und etabliert so eine neue Ordnung mit veränderten choreografischen Bezügen, die uns ab und an auch einen Einblick in seine persönliche Welt hinter den Kulissen erlaubt.

Am 30.11. um 19:00 Uhr eröffnet mit Navigating Berlin. Perspectives on Cartography eine besondere Ausstellung von Lisa Gordon im CLB Berlin. Besonders, weil zum ersten Mal eine Privatsammlung mit Karten der Stadt Berlin, die bis ins 18. Jahrhundert zurückreichen, öffentlich gezeigt wird und auch, weil die Ausstellung thematisch dreigeteilt ist: Snapshots & Transitions, Design & Cognition und Representation & Absence sind jeweils ca. einen Monat zu sehen und bieten dabei einen einzigartigen Blickwinkel auf die Stadt, so dass die Wahrnehmung der Besucher_innen neu definiert wird. Dabei wird eine wechselnde Auswahl an Stadtplänen, Büchern und Fotografien aus der Sammlung gezeigt.

Kein Grund also, im Regen zu stehen. Kommen Sie rein – und heißen Kaffee und Suppe gibt es auch!



Herzlich,
Bianca Janssen



 

Moritzplatz mit glänzender Fahne von Raul Walch © Caroline Scharff

Fotos: 4 Autor_innenportraits in S/W

Debütantensalon 2019 © Börsenverein des Deutschen Buchhandels

Foto: Mann liest aus einem Buch

Jan Plamper liest Das neue Wir © Stephan Röhl

Foto: Tänzer s/w

Pascal Merighi © Veranstalter

Plakat: Text: Navigating Berlin, Daten, 3 Karten

Navigating Berlin © CLB Berlin

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